Blaues Leberblümchen

Blaues Leberblümchen

Das Blaue Leberblümchen auch „Vorwitzchen“ oder „Blaublume“ genannt.

Wer es blühen sehen will, muss Glück haben oder sich besonders gut auskennen, denn das Leberblümchen, welches die Blume des Jahres 2013 ist, blüht nur eine Woche im Jahr. Die blaue Blume ist anspruchsvoll und empfindlich. Um sich zu verbreiten, braucht sie einen besonderen Waldboden und die Hilfe von Ameisen.

Das zwischen 5 und 15 Zentimeter hoch wachsende Leberblümchen, das von März bis April blüht, erhielt seinen deutschen Namen aufgrund der Blattform. In drei Lappen geteilt erinnert diese im Umriss an die menschliche Leber.

Wegen seiner sternförmigen, blauen Blüten wird die Pflanze auch als Blaublume bezeichnet.

Mancherorts wird sie, wegen ihrer frühen Blütezeit, auch Vorwitzchen genannt. Weil die Blüten vor den Blättern erscheinen, nennt man sie auch Dochder vor de Moder (Tochter vor der Mutter).

Die mehrjährig ausdauernde Pflanze, deren einzelne Blütezeit im Frühjahr nicht länger als etwa eine Woche dauert, war in der Biedermeierzeit weit verbreitet und wurde in Klöstern, Gärtnereien und großen Bauerngärten angepflanzt. Da die Kultur des Leberblümchens im Garten aber nicht ganz einfach sei, findet man es dort kaum noch. Das Leberblümchen wird leider nur in wenigen Raritätengärtnereien angeboten. Dort erhält man auch großblütige Arten und zahlreiche Farbvarianten.

Buchsbaumzünsler

Gefahr aus Ostasien, wie die Sonntags Post berichtet:
Die Raupe aus Ostasien ist bei uns schon seit 2007 bekannt.Die Raupen sind bis zu fünf Zentimeter lang, gelbgrün bis dunkelgrün sowie schwarz und weiß gestreift, mit schwarzen Punkten, weißen Borsten und schwarzer Kopfkapsel.
Das Schadbild ist nicht zu verwechseln mit anderen Buchsbaum-Erkrankungen. Die befallenen Pflanzen sind hellbeige gefärbt, an einzelnen Blättern sind nur noch die Blattrippen vorhanden oder der Blattstiel. Dazwischen gibt es vereinzelt auch noch gesunde, grüne Blätter. Die Raupen fressen zunächst die Blätter des Buchs, anschließend auch die grüne Rinde um die Zweige. Alle nach den Fraßstellen, also oberhalb, liegenden Pflanzenteile sterben ab. Die ganze Pflanze ist von einem Gespinst umgeben, in dem helle Kotkrümel sichtbar sind.
Den jungen Larven ist besonders schwierig beizukommen, da sie im Innern der Buchsbaumkronen fressen und durch Gespinste geschützt sind. Eine gute Wirkung gegen die Raupen zeigt das Präparat Schädlingsfrei Calypso  von Bayer Garten, ebenfalls wirksam ist Schädlingsfrei Careo von Celaflor. Beide Insektizide müssen gründlich und mit hohem Druck ausgebracht werden, damit die Wirkstoffe bis in das Kroneninnere der Buchsbäume vordringen. Wichtig: Das Schnittgut sollten Sie vollständig verbrennen oder mit dem Hausmüll entsorgen.

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