Man merkt, es gibt in unseren Breiten immer noch vier Jahreszeiten:

1. Kind:
Den Frühling mit den zarten Blüten,
die man vor Nachtfrost muss behüten.
Die Tiere scheinen über Nacht
aus dem Winterschlaf erwacht,
und alles fängt jetzt an zu sprießen.
Zwar muss man noch keine Blumen gießen,
doch spätestens jetzt, so merkt man dann,
fängt die Gartenarbeit an.

 

2. Kind:
Der Sommer, wenn manchmal mit großer Pracht
schon morgens früh die Sonne lacht.
Die Zeit, die jedes Schulkind liebt,
weil es Sommerferien gibt.
Dann kann man reisen und faulenzen
und muss dafür nicht mal die Schule schwänzen.
Und jeder liebt, wenn´s richtig heiß:
Erdbeer - und Vanilleeis.

3. Kind:
Der Herbst, das ist die Jahreszeit,
da leuchten die Früchte weit und breit
auf Bäumen, Sträuchern und in Beeten.
Jetzt muss man ständig Unkraut jäten.
Noch halten sie sich fast die Waage,
doch bald werden sie kürzer die Tage,
und so langsam macht man sich bereit
für die kalte Jahreszeit.

Kind 4:
Im Winter, nun, das weiß man halt,
wird es manchmal richtig kalt.
Doch sie kommt nicht von Pullis, Jacken, Nerzen,
nein, die wahre Wärme kommt vom Herzen.
Denn Advent, so heiß die Jahreszeit,
auf die sich das Christentum jährlich freut.
Sie verkündet und das hört man gern
schon immer von der Ankunft des Herrn.

Von dieser und anderen schönen Dingen
wollen wir jetzt für Euch singen.

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