Gründerzeit
| 1881 | Gründung des „Obstvereins für Lechenich und Umgebung“ am 01.11. mit dem Ziel, Obstbäume in den Hausgärten zu pflanzen und gutes Tafelobst zu züchten. Um die Jahrhundertwende lieferte der Verein Tafelobst an den Kaiserhof nach Berlin. Beteiligung an Ausstellungen, die z. T. auch außerhalb der Grenzen des Kreises stattfanden, wie z.B. |
| 1897 | in Hamburg |
| 1904 | in Düsseldorf und Düren, später in Duisburg, Köln und Wien |
| 1906 | 25jähriges Vereinsbestehen |
| 1913 | erhielt der Verein bei einer Ausstellung in Euskirchen die silberne Staatsmedaille |
| 1914-1918 | Während des Krieges verschickten Gartenfreunde viel Obst an die Lazarette Nach dem Krieg nannte der Verein sich „Obst- und Gartenbauverein“ |
| 1931 | 50jähriges Jubiläum |
| 1935-1945 | Für diese Zeit gibt es keine Unterlagen |
Nach der Stunde Null bis in die Siebziger
| 1945 | Bernhard Kicksen. wurde als Vorsitzender des Vereins gewählt. Starkes Anwachsen der Mitgliederzahl auf über 250, bedingt, einmal durch die Notzeit nach dem 2. Weltkrieg und zum anderen dadurch, dass zu dieser Zeit Sämereien, Saatgut und Düngemittel nur über den Verein erhältlich waren. nach 1955 bis zum Jahr 1963 ging die Mitgliederzahl aufgrund der veränderten Bezugsmöglichkeiten wieder stark zurück. |
| 1958 | wurde Christian Hoß zum Vorsitzenden des Vereins gewählt. |
| 1963 | Umbenennung des Vereins in „Gartenbau- und Verschönerungsverein“ |
| 1966 | Zur 150-jahrfeier des Kreises Euskirchen fand in Lechenich eine sehr gut ausgerichtete Jubiläumsschau im Schlosspark statt. |
| 1967 | Mit Hilfe des Gartenbau- und Verschönerungsvereins Lechenich wurden die Wallanlagen um den Stadtweiher mit Bäumen und Sträuchern neu geplant und gepflanzt. Mit 65.000,-- DM beteiligte sich der Gartenbau- und Verschönerungsverein Lechenich und die andere Hälfte übernahm die Stadt Lechenich. |
| 1968 | Durch vielseitige Vorträge und Lehrgänge sowie Beratungen bietet der Verein den Gartenfreunden jegliche Hilfe bei den Gartenproblemen sowie jährliche mehrtägige Studienfahrten im In- und Ausland. |
| 1971 | Bei der Gartenschau in Münstereifel erhielt der Verein die „Große Silbermedaille der Landwirtschaftskammer Rheinland“ |
Die achtziger Jahre
| 1981 | 100jähriges Bestehen des Gartenbau- und Verschönerungsvereins Lechenich. Seit 1981 wird jedes Jahr der „Baum des Jahres“ durch den Gartenbau- und Verschönerungsverein Lechenich gepflanzt. |
| 1982 | wurde gemeinsam mit Herrn Neukirchen „Untere Landschaftsbehörde“ und dem Geschäftsführer des Gartenbau- und Verschönerungsvereins Lechenich, Herrn Hans Oberhofer, eine Aufstellung aller Naturdenkmähler im Erftkreis erstellt. Ältester Baum wurde dabei die „Stieleiche“ auf der Burg Konradsheim in Erftstadt-Konradsheim über 655 Jahre alt. |
| 1983 | Christian Hoß 25 Jahre Vorsitzender des Vereins |
| 1983 | wurden durch den Geschäftsführer des Gartenbau- und Verschönerungsvereins Lechenich auf Antrag die Ahremer Streuobstwiesen und die Mühlenbachaue von Erftstadt-Ahrem bis Erftstadt-Friesheim unter Landschaftsschutz gestellt. |
| 1984 | Der Gartenbau- und Verschönerungsverein Lechenich erhielt den 2. Preis für den Umweltschutz im Erftkreis |
| 1985 | Christian Hoß legt sein Amt als Vorsitzender nieder. Er wurde zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Gleichzeitig wurde Hans Oberhofer zum neuen Vorsitzenden gewählt. |
| 1986 | Mitgliedschaft im Kreis- und Landschaftsverband der Gartenbauvereine. |
Die neunziger Jahre
| 1990 | Initiator und Mitbegründer des Stadtverbandes der Gartenbauvereine Erftstadt e. V. |
| 1991 |
Gründung der Aktivgruppe mit der Aufgabe, für die Begrünung von Lechenich sowie Übernahme von Patenschaften, wie Pflege des Springbrunnen am Bonner Tor, Aufstellen von Ruhebänken usw. zu sorgen. 110jähriges Vereinsjubiläum |
| 1992 |
Historische Baumpflanzung am Stadtweiher anlässlich der Wiedervereinigung mit den Partnerstädten Viry-Chatillon, Wokingham und Zepernik. Erstmaliges Aufstellen eines Weihnachtsbaumes auf dem Markt und Veranstaltung einer Adventfeier. Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht Brühl. |
| 1993 | Verleihung des 3. Umweltschutzpreis des Erftkreises“ |
| 1994 | Erstmals Beteiligung am Karnevalszug. Maßgeblich beteiligt bei den Spenden der Anpflanzungen für Patenschaften von Bäumen und der Bepflanzung des erweiterten Schlossparkgeländes und damit die Ausdehnung der „Grünen Lunge“ um Lechenich. |
| 1995 | Übernahme der Patenschaft des Springbrunnens am Bonner Tor. |
| 1996 | Stiftung und Einsegnung eines Wegekreuzes in den Ahremer Wiesen (mit Frank Alsdorf Aufnahme des 1.000 Mitglieds). Anpflanzung einer Lärche am Stadtweiher für die Partnerstadt Jelenia Gora (Hirschberg) |
| 1996 | Einweihung des Geschichtsdenkmals auf dem Marktplatz, an deren Errichtung der Gartenbau- und Verschönerungsverein Lechenich mit beteiligt war. Erstmalig wurde „die schönste Straße“ Erftstadt prämiert. Es wurde die „Steinstraße" in Erftstadt-Lechenich. |
| 1997 | Der Trafoturm am Wasserwerk des RWE wurde vom Gartenbau- und Verschönerungsverein Lechenich zu einem Vogelturm umgestaltet. Für die Verschönerung auf dem „Heddinghovener Friedhof“ wie Aufstellung der Friedhofstore und Schmiedekreuze, Baumanpflanzungen und Ehrengrabmäler sowie denkmalgeschützte Gräber hat der Gartenbau- und Verschönerungsverein Lechenich maßgeblichen Anteil. |
| 1999 | „Der Zehntwall“ wurde zum zweitenmal als „schönste Straße“ von Erftstadt ausgezeichnet. In Jelenia Gora/Hirschberg wird auf Veranlassung von Herrn Hans Oberhofer eine Baumallee von 15 Kastanienbäumen gepflanzt. Bei weiteren Studienreisen in unsere Partnerstadt werden weitere Kastanienbäume gepflanzt. |