Die jahrelange Mühe des Lechenicher Gartenbau- und Verschönerungsverein zahlte sich aus. Eine der schönsten Anlagen um ein Wegekreuz entstand auf den Ahremer Streuobstwiesen südlich von Lechenich. Aus Eichenbalken der alten Konradsheimer Dorfschmiede gezimmert und mit einem Corpus aus Kevelaer versehen, ziert das Kleinod die Landschaft.

Beim Durchstöbern einer alten Scheune hatte Gartenbaupäsident Hans Oberhofer diesen alten Balken aus dem 18. Jahrhundert entdeckt und brachte ihn auf die Idee, daraus ein Wegekreuz zimmern zu lassen. In Heinz Müller, einem Zimmermann des alten Schlages, fand er den rechten Mann, der diesen Holzbalken zurechtschnitt und dann noch ein passendes Dach aus den Schnittresten des Balkens fertigte.

Am 13. Juli 1996 stellte die Aktivgruppe des Gartenbauvereins das Kreuz auf und Dechant Wilhelm Hösen weihte es ein.

Das Kreuz soll zu einer besinnlichen Stelle für alle Bürger und für erholungssuchende Spaziergänger werden. Eine dazu aufgestellte Ruhebank lädt dazu ein.

Die Blumen werden von Rita Landmann gepflegt. Viel Geld haben die Gartenbauer in die Bepflanzung investiert, darunter zwei Trauereschen, die zu den teuersten Bäumen zählen.

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