Hans Oberhofer ist am Ziel. Als der neue Kreisverkehr An der Patria beschlossene Sache war, beschloss der Vorstand, die Patenschaft dafür zu übernehmen. Auf der Suche nach einem geeigneten Schmuckstück kamen sie schnell auf den Matronenstein. Hans Oberhofer marschierte kurzerhand ins Landesmuseum und fragte nach, ob er den Stein im Original haben könne. Den Historikern stockte der Atem und man einigte sich auf eine Replik.

Das Landesmuseum kopierte den Stein. Der Matronenstein war nun vorhanden, aber wie kann er auf der Mittelinsel präsentiert werden? Der Landeskonvervator Frank Kretschmar wies den Weg: Er sagte, dass die Römer ihre Steine immer auf einem Altar stehen hatten. Also musste ein Altar dafür her und dafür war der Blessemer Künstler und Steinmetz Georg Müller der Ansprechpartner. Auf der Mittelinsel wurde dann ein Altar aus Eifeler Grauwacke gemauert. Am 27.04.2009 konnte schließich der Matronenstein unter Mithilfe der Aktivgruppe auf dem Altar befestigt werden. Die eingemeißelten Buchstaben wurden mit Farbe im Ton von Ochsenblut nachgezeichnet. Auf der Replik ist zu lesen: "Den Matronen Lanechiae Lucius Jalechenius II. und Gaius Challinius (des Vaters) auf ihren Befehl für sich und die Seinen". Der Name Lechenich leitet sich daraus ab.

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